Stötzer, ein Auszug

Stötzer klagte über schmerzende Füße, ich aber ging beschwingt

von dem Gedanken, dass ich es war, der diesen Platz entdeckt hatte,

mit federnden Schritten voran.

Wir liefen querfeld nach Norden

zum Venusberg. Komm schon Stötzer, rief ich, es lohnt sich,

und hörte in meinem Rücken ungläubiges Schnaufen.

 

Ich hatte nicht gedacht, dass es ihm, der sich derart flink

durch die Straßen bewegte, so schwer fiel, außerhalb der Stadt

zu marschieren.

Er tastete sich vorwärts, unbeholfen, als befände

er sich

in einem Raum, der nicht für ihn geschaffen war, ja in dem ihm sogar

Feindschaft entgegenschlug. Dennoch war ich davon überzeugt,

 

dass ihn der Anblick des Ortes, zu dem ich ihn führte, entschädigen würde

für all die Mühsal. Allein die Parkplätze dort waren nach einer seltsamen Logik

angelegt und die Wendeschleifen würden ihn, wenn nicht erfreuen,

so doch anregen können.

 

Auf dem kleinen Weg, der die fertigen Häuser

von den im Bau befindlichen trennte, kam ich zum Stehen.

 

Hier war das, woran ich dachte, am besten zu sehen. Die halbfertige Siedlung

schottete sich jetzt schon derart gegen die Gegend ab,

dass sie ein

Überall in den Bausand buchstabierte.

 

Und nach ihrer Erfüllung würde sie wie eine Schnecke in ihrem Gehäuse

verschwinden, wie in sich selbst. Schneller, Stötzer, rief ich,

und drehte mich um.