Cyberspasz, Novellen

Das emanzipatorische Potential des Cyberspace darin zu suchen, dass man in ihm jene grundsätzlichen Phantasien externalisieren und so eine gewisse Distanz zu ihnen gewinnen kann, die für die Koordinaten unserer jouissance verantwortlich sind.

Slavoj Žižek

Coverphoto: Jesko Hagen

Mit den Novellen Cyberspasz, a real virtuality setzt A.J. Weigoni die im Band Zombies begonnenen Erforschungen der Trivialmythen fort. Definierte dieser Romancier mit den Vignetten die Literaturgattung Novelle neu und analysierte zugleich den Somnambulismus der Welt, so oszillieren seine neuen Novellen zwischen dem mokanten Blick einer zuweilen herzlich boshaften Zeitgenossenschaft und der Ekstase einer ins Innere der Erscheinungen zielenden Sehnsucht, zwischen den Wonnen der Gewöhnlichkeit und ihrer argwöhnischen Begutachtung.

Cyberspasz spiegelt die entfesselten Welten des Digitalzeitalters. Der ´virtual reality` zieht Weigoni in diesen Novellen die reale Virtualität der Poesie vor und plädiert für die Veränderbarkeit der Welt.

Cyberspasz, a real virtuality, Novellen von A. J. Weigoni, Edition Das Labor, Mülheim 2012 – Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover. Erhältlich über: info@tonstudio-an-der-ruhr.de

Dieser Beitrag wurde unter Literatur abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>