Archiv des Autors: Matthias Hagedorn

Das lyrische Gesamtwerk

Dieses Ich ist kein anderer, es ist von Buch zu Buch und zu Hörbuch: A.J. Weigoni. Falls der Komponist Robert Schumann recht haben sollte und Musik die höhere Potenz der Poesie ist, dann setzt dieser VerDichter der Vergänglichkeit des Gesangs … Weiterlesen

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Künstlerbücher

Wie kaum eine andere Galerie in Deutschland hat ‘Der Bogen’ in Arnsberg immer Wert auf die handwerkliche Erarbeitung von Künstlerbüchern gelegt. Diese Aura der Einmaligkeit reicht von den Materialbüchern des Jürgen Diehl, über die Schland-Box von Peter Meilchen, bis hin … Weiterlesen

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Twitteratur

Der Traum des Kritikers ist es, eine Kunst durch ihre Technik zu definieren. Roland Barthes Technische Neuerungen sind immer auch eine Chance für scheinbar überholte literarische Formen. Bisher bilden die kleinen Formen in jeder Systematik der Literaturwissenschaft neben Epik, Lyrik … Weiterlesen

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Poetische Feldforschung

Totsein ist kein Wunschkonzert. (Walter Benjamin) Holger Benkel beweist als Lyriker in seinem Band Seelenland ein Gespür für das Unvertraute im Vertrauten, das Unheimliche des Alltäglichen, das Scheinhafte des Realen. Sein Beharren auf der ehemals kultischen oder liturgische Funktion der … Weiterlesen

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Ohrenzwinkern

Im multimedialen Bienenstock lanciert die Edition Das Labor auf der Plattform vordenker.de mit MetaPhon eine Reihe, in der vielfältige Facetten der multimedialen Kunst und des Hörbuchs zugänglich gemacht werden, die nach den herkömmlichen Marktgesetzen unerschlossen bleiben. Der Markt wird entmystifiziert. … Weiterlesen

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Tag der Erstausgabe

Hier ist er also, der große Zeitroman für Marcel-Reich-Ranicki. Wend Kässens, NDR 3, Literatur vor Mitternacht In seinem ersten Roman stellt A. J. Weigoni die Welt auf die Vergänglichkeitsprobe. Zwischen November 1989 und März 1990 komprimiert sich deutsche Geschichte unter dem … Weiterlesen

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Wortspielhalle, eine Sprechpartitur

Die mit dem lime_lab ausgezeichnete Sprechpartitur von Sophie Reyer und A.J. Weigoni bietet die Möglichkeit, sich Kodierungen der Nachrichten- und Informationskanäle, der Bild-, Ton- und Filmarchive in intensiver Textausdeutung zu erschliessen. Ihre Twitteratur ist von Tempo- und Harmoniewechseln durchzogen, daß beim Lesen keine Langeweile aufkommt. … Weiterlesen

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Alphabetikon

Die künstlerische Aneignung des Alphabets als Ursprung unserer Sprache und unseren abendländischen Denkens, der Siebenmeilensprung zwischen Alpha und Omega – ein gewagter Entwurf. Dass sich Haimo Hieronymus das Alphabet vornimmt, es bebildernd beispielhaft lexikalisch durchexerziert, ist konsequente (Weiter-)Entwicklung seines gattungsübergreifenden … Weiterlesen

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Retrospektive Peter Meilchen

Schimpfen, Roman, Edition Das Labor, Mülheim 2013 Den Roman Schimpfen von Peter Meilchen  zu veröffentlichen ist mehr als Trauerarbeit. Es ist der Versuch einer notwendigen Reparatur einer schicksalhaften Ungerechtigkeit. Schimpfen ist ein Text ohne Gedächtnis, allein von Erinnerungen an Bilder, … Weiterlesen

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Herr Nipp

Zu einem begehrten Sammlerstück hat sich die Vorzugsausgabe von Die Angst perfekter Schwiegersöhne (2011) entwickelt. Haimo Hieronymus hat das Cover mit einem Holzschnitt versehen. Neues aus dem Nippiversum: Unerhörte Möglichkeiten, Kurznovellen (2012). Zu Beginn des 21. Jahrhunderts muß man keinen … Weiterlesen

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Denken ohne Augenklappe

Die aktuellen Krisen, die unseren Globus schütteln, sind begleitet von einer Krise unseres Denkens, die damit auch zu einer Krise unseres politischen, kulturellen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Handelns wird. Wir müssen unser Denken und Handeln verändern und weiterentwickeln. Das ist … Weiterlesen

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Prægnarien

Meist ist ein Projekt mit der Ausstellungseröffnung abgeschlossen. Das in der Reihe Rheintor vorgestellte Künstlerbuch Prægnarien wurde jedoch erst durch das Hörbuch abgerundet. Als gegenseitig befruchtender Dialog zwischen Musik, bildender und lyrischer Kunst sollte man die Prægnarien verstehen. Haimo Hieronymus … Weiterlesen

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Das Hungertuch, Künstlerpreis

Die Deutsche Kritik neigt dazu, klüger als die Kunst sein zu wollen. Dies zu ändern ist im Jahr 2001 der Kunstförderer Ulrich Peters angetreten und hat mit dem Hungertuch einen Künstlerpreis gestiftet, der in den zehn Jahren seinen Bestehens von … Weiterlesen

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Cyberspasz, Novellen

Das emanzipatorische Potential des Cyberspace darin zu suchen, dass man in ihm jene grundsätzlichen Phantasien externalisieren und so eine gewisse Distanz zu ihnen gewinnen kann, die für die Koordinaten unserer jouissance verantwortlich sind. Slavoj Žižek Mit den Novellen Cyberspasz, a … Weiterlesen

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Rheintor, Revisited 1989 – 2017

Was die Artisten dieser Reihe verbindet, ist der Rhein. Alles im Fluß, in Fluß. Es begann ganz lässig mit dem Kunstprojekt Drei über Wasser 1989, im Rheintor trafen sich auf Einladung von Klaus Krumscheid: Peter Meilchen, Jürgen Diehl und Martini … Weiterlesen

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Zombies

Wenn in den Erinnerungen, im Gedenken und in der Geschichte kein Platz dafür ist, kehren die untoten Ideen in die Gegenwart zurück. George A. Romero Im Werk von A.J. Weigoni herrscht ein Gedränge der Untoten, er exorziert damit seine Zeitgenossen. Die … Weiterlesen

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Vignetten

Jedes Wort, jeder Satz sitzt. Parataktisch, oft stakkatoartig werden die Sätze vorgetragen. Klänge, die vieles anklingen lassen, und Inhalte, die ins Innere der Dinge vordringen, evozieren gleichsam ganze Kapitel. Theo Breuer (Poetenladen) Man weiss nicht, was man mehr bewundern soll: … Weiterlesen

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